Konsumdiät

Weniger einkaufen: Gut für Budget und Umwelt

Ins neues Jahr startet man gerne mit sinnvollen Vorsätzen. Oft ist aber bereits Mitte Jänner die Motivation dafür weg. Wer es also nicht schafft, die Diät in punkto Essen durchzuziehen, sollte sich an den Konsum wagen. Stichwort: Konsumdiät. Weniger shoppen, auf Secondhand setzen und Reparaturen dem Neukauf vorziehen. Wenn man einige wenige Punkte einhält, hilft das nicht nur dem eigenen Konto, sondern auch der Umwelt. Denn der ökologische Fußabdruck in Österreich ist viel zu hoch.

Ein traumhaftes Kleid um 15 Euro, eine Daunenjacke um 25 Euro. Der Sale läuft gerade noch auf Hochtouren und die kleinen Preise können verlockend sein. Oft landen die Teile dann aber in der Versenkung des Kleiderschranks und das Geld wird trotzdem weniger. Der Zeitpunkt bietet sich also an, sein Handeln zu überdenken. Mit nur einigen wenigen Schritten kann man im neuen Jahr dafür sorgen, dass der eigene ökologische Fußabdruck kleiner wird.

Der ökologische Fußabdruck
Der ökologische Fußabdruck ist jene Fläche, die aufgrund unseres Lebensstils jährlich benötigt wird, zum Beispiel zur Produktion von Lebensmitteln oder zur Herstellung von Geräten. Er wird in Globalhektar angegeben. Zur Berechnung wird das persönliche Lebensverhalten in den Bereichen Ernährung, Mobilität, Wohnen und Konsum herangezogen. Der durchschnittliche ökologische Fußabdruck in Österreich beträgt derzeit 5,3 Globalhektar. Hätten alle Erdenbürger diesen Fußabdruck, bräuchten wir 3,2 Planeten, um allen den gleichen Zugriff auf Ressourcen und Energie zu ermöglichen.

Was man tun sollte
Es ist also höchst an der Zeit, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Dazu gehören natürlich die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln statt Pkw, Zug statt Flug und die Verwendung von Öko-Strom. Es gibt aber noch einige weitere Punkte, die ganz leicht umzusetzen sind. Um die Konsumdiät durchzusetzen, sollte man etwa erstmal alle Werbung abbestellen. So kommt man erst gar nicht in Versuchung, unnötige Waren zu kaufen. Außerdem sollte man immer mit einer Einkaufsliste in den Supermarkt gehen und nur so viel Geld mitnehmen, wie man dafür braucht. Secondhand statt Billigläden lautet zudem die Devise. Nicht gebrauchte Kleidung tauschen, in Secondhand-Shops bringen oder spenden. Tauschpartys finden fast wöchentlich statt. Kaputte Geräte reparieren lassen. Dies geht sogar kostenlos. City4U hat bereits über das Wiener Reparaturnetzwerk berichtet.

Was man nicht tun sollte
Kataloge und Online-Shops verleiten noch mehr dazu, unbenötigte Produkte zu kaufen. Es ist also am besten, gar nicht erst reinzuschauen und alle Shopping-Apps zu löschen. Wenn man stets mit Kredit- und Bankomatkarte zahlt, verliert man leichter den Überblick. Mit Bargeld werden die Ausgaben greibarer. Qualität statt Quantität: Billigläden meiden und auf Qualität setzen. Weniger ist mehr.

Jänner 2020

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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Samstag, 08. August 2020
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