Gutachten zeigt

Frauenmörder "geistig hochgradig abnorm"

"Hochgradige Gefährlichkeit" hat nun auch der Gerichtsgutachter dem Rohrbacher (25) attestiert, der zwei bestialisch-sadistische Frauenmorde gestanden hat: Er hätte schon Wochen vor der ersten Bluttat das grauenhafte Verlangen verspürt, jemanden umzubringen – und er hätte immer wieder zugeschlagen.

Wie Horror-Schocker lesen sich die Vernehmungsprotokolle, die der "Krone" vorliegen: Der verschuldete Mann hatte bereits Psycho-, Potenz- und Alkoholprobleme, noch ehe er im Mai 2009 seiner Freundin davonlief und sein Handy abmeldete, weil sie ihm "mit ihren 13 bis 14 Anrufen pro Stunde auf den Wecker gegangen ist." Er spülte seine Wut und seinen Kummer "mit sieben bis zehn Bier pro Tag hinunter" und wollte im Suff und Ärger "einfach nur wissen, wie das ist, wenn man jemanden umbringt – egal ob Mann oder Frau . . ."

Deshalb habe er am 25. Mai beschlossen, das erste Opfer (59) zu erdrosseln und zu missbrauchen: 15 Stiche in Hals und Brust sowie Schnitte in die Pulsadern sollten einen Selbstmord vortäuschen.

Zweites Opfer folgt
Wie ein Raubmord sollte dann laut Protokoll am 16. März 2010 die Gräueltat am zweiten Opfer (47) aussehen. Aber die Angst vor Sex und die Lust am Töten waren die Motive: "Wenn du mich noch einmal angreifst, bring ich dich um", soll der Verdächtige gedroht haben, doch die Frau lachte – "das glaub ich nicht".

Der Rohrbacher soll sie daraufhin laut Vernehmungsprotokoll erwürgt haben, eine Zigarette geraucht und dann seinem Opfer fünf Messer in den Leib gestoßen haben. Die Tote wurde geschändet und beraubt – der Täter nahm drei Euro, zwei Suppendosen und 20 Glühbirnen mit.

Der Psychiater Dr. Ernst Griebnitz bescheinigt dem Verdächtigen zwar einen normalen IQ von 112, aber "eine geistige Abnormität höheren Grades", "eine deutliche emotionale Kühle" – und "eine Geringschätzigkeit Frauen gegenüber": Und das bedeute, dass noch weitere vergleichbare Gräueltaten zu erwarten gewesen wären.

von "Kronen Zeitung" und ooe.krone.at

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