14.01.2020 11:05 |

Gefährliche Fracht

Kein Platzwunder: So kommt Couch nicht an ihr Ziel

Eine Couch von A nach B zu bringen, ist gar nicht so einfach - vor allem nicht, wenn das passende Transportmittel fehlt. Ein Autolenker in Wien sah das allerdings wohl weniger als Problem und verfrachtete das Sofa kurzerhand in den Kofferraum seines Pkw. Dieser entpuppte sich allerdings doch nicht als Platzwunder, das Möbelstück ragte weit hinaus. Polizisten, die auf den gefährlichen Transport am Montag aufmerksam wurden, stoppten die gefährliche Fahrt.

Laut Polizeisprecherin Irina Steirer waren die Beamten der Inspektion Linzer Straße in der Waidhausenstraße auf den ihnen entgegenkommenden Pkw aufmerksam geworden, weil aus seinem Kofferraum eine Sitzbank weit herausragte, die nur mit einem Zerrgurt gesichert war.

Couch auf Kopf nach Hause getragen
Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt, weil die Verkehrssicherheit nicht gegeben war. Daraufhin gab es noch mehr Grund für die Polizisten, sich zu wundern: Der Lenker schnappte sich die Couch, nahm sie auf den Kopf und trug sie zu Fuß nach Hause. Für seine vorherige Transportmethode wird er dennoch angezeigt.

Die Polizei machte in diesem Zusammenhang auf die einschlägigen Bestimmungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) aufmerksam, die in Paragraf 61 angeführt sind: „Die Ladung ist am Fahrzeug so zu verwahren, dass sein sicherer Betrieb nicht beeinträchtigt, niemand gefährdet, behindert oder belästigt und die Straße weder beschädigt noch verunreinigt wird.“ In Absatz 2 des Paragrafen ist die Kennzeichnung der Ladung, wenn sie am Heck das Fahrzeug um mehr als einen Meter überragt, geregelt: nämlich deutlich und bei Dunkelheit mit einer weißen Tafel mit rotem Rand aus rückstrahlendem Material.

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