„Rave the planet“

Fundraising für Neuauflage der Loveparade

Der Berliner DJ Dr. Motto (bürgerlich: Matthias Roeingh) hat vor rund 30 Jahren die Loveparade in Berlin gegründet. Seit dem verheerenden Unglück mit Toten und Verletzten in Duisburg fand die Loveparade nicht mehr statt. Nun ist ein Comeback geplant. Nach dem Vorbild der früheren Veranstaltung soll sie erneut Hunderttausende Raver auf die Straßen locken. Zur Finanzierung werden Spenden gesammelt, wie die Szene-Größe heute ankündigte.

150 Technofans tanzten damals 1989 unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ gemeinsam auf dem Kurfürstendamm. Später wurde aus der Loveparade ein Millionenspektakel, der Rave wurde von einem anderen Veranstalter übernommen. Nach dem verheerenden Unglück mit Toten und Verletzten in Duisburg 2010 fand sie nicht mehr statt. Nun hat DJ Motte heute im Berliner Shoppingcenter Mall of Berlin das Comeback der Veranstaltung angekündigt. 31 Jahre nach ihrer Erstauflage soll diese nun wieder neu aufgelegt werden. Die Neuauflage soll inhaltlich wie auch namentlich ein Neustart sein. Der aktuelle Arbeitstitel des Projekts: „Rave the planet“. 

Finanziert werden soll die „Loveparade 2.0“ via Fundraising. „Über das Spendensammeln können wir herausfinden, ob das überhaupt gewollt wird von der Welt“, so „Dr. Motte“ laut der Süddeutschen Zeitung.

Zudem möchte er sich gemeinsam mit Mitstreitern auch für die Technokultur an sich stark machen. So will er etwa die elektronische Tanzmusik bei der Unesco als immaterielles Weltkulturerbe schützen lassen. In diesem Jahr soll der Antrag dazu gestellt werden. Außerdem wollen sie einen offiziell anerkannten Feiertag der elektronischen Tanzmusikkultur initiieren. Eine Stellungnahme der Stadt Berlin zu den neuen Plänen liegt, laut welt.de, noch nicht vor.

Aktuell haben sich bereits mehr als 2.200 Menschen an den „Fund Raving“ beteiligt. Laufend werden es mehr.

Jänner 2020

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Julia Ichner
Julia Ichner
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