07.01.2020 04:37 |

„Jeanny“ verletzt

Rasche Hilfe für Hund nach Autounfall

Die Polizei, dein Freund und Helfer - auch bei tierischen Einsätzen: In Salzburg-Schallmoos wurde ein Hund von einem Alkolenker angefahren und verletzt. Zwei Beamte versorgten den Terrier und alarmierten die Besitzer.

Einem verzweifelten Ehepaar, dessen schon etwas betagter Terrier „Jeanny“ in der Adventzeit beim letzten abendlichen Gassigang ausbüxte, konnten zwei Polizeihundeführer eine große Freude bereiten. Sie kümmerten sich um das Tier, das von einem Autolenker angefahren wurde, und begleiteten die Besitzer spät nachts zum Tierarzt. „Wir sind den Polizisten sehr dankbar. Sie haben sich so rührend um unsere ‘Jeanny‘ gekümmert“, schildern Hermann und Ilse Grundner.

Aus Schreck auf die Straße gelaufen
Die Terrierdame war bei einem nächtlichen Spaziergang in Schallmoos durch irgendetwas aufgeschreckt worden. Sie lief davon, direkt auf die abends noch stark befahrene Vogelweiderstraße. Dort wurde die kleine Vierbeinerin von einem Autolenker gestreift.

Autofahrer dürfte Unfall nicht bemerkt haben
Der dürfte den Unfall gar nicht bemerkt haben. Ein Zeuge und ein Passant fingen „Jeanny“ ein und meldeten den Vorfall bei der Polizei. „Man hat dann uns alarmiert, weil wir natürlich mit Hunden gut umgehen können“, schildern die Diensthundeführer Michael Teufl und Bernhard Brüggler.

Beamte kümmerten sich rührend
Mit ihren eigenen Vierbeinern, einem Belgischem und einem Deutschen Schäferhund, fuhren sie im Dienstwagen zur Unfallstelle. „Wir haben den kleinen verängstigten Hund angeleint und den Chip ausgelesen. So konnten wir die Besitzer kontaktieren. Da der Vierbeiner verletzt war, haben wir auch gleich den Tierarzt, der an diesem Abend Notdienst hatte, informiert. Er hat sich sofort auf den Weg in die Praxis gemacht.“

Bis zum Tierarzt begleitet
Die Polizisten wollten die Terrierdame dort hinbringen, da das Besitzerehepaar selber nicht mehr Auto fährt. Aber eine Bekannte stellte sich als Chauffeurin zur Verfügung. Weil sie aber den Weg zur Praxis nicht kannte, „sind wir dann vorgefahren bis zum Tierarzt, haben sie in die Praxis gelotst“, erinnern sich die Beamten an den Abend.

„Jeanny“ musste geröntgt werden. Sie hatte nur Prellungen und eine Verletzung an der Pfote. Brüggler: „Wir haben uns am nächsten Tag bei dem Ehepaar erkundigt, ob es dem Hund gut geht. Darüber haben sie sich sehr gefreut.“

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