Wofür geben Österreichs Kids und Jugendliche (die 12- bis 24-Jährigen) ihr Geld aus? Woher haben sie’s? Die heurige Jugendstudie der FESSEL-GfK Sozialforschung hat die Young Consumers ganz genau unter die Lupe genommen.
Zwar sind die Kids und Jugendlichen durchauskauflustig und spontan, aber nicht immer können sie sichleisten, was sie haben wollen. Für mehr als die Hälftesind immer noch die Eltern die hauptsächliche "Einnahme-Quelle"- was eigenartigerweise nicht nur auf die Jüngsten, sondernauch auf ein knappes Fünftel der 20- bis 24-Jährigenzutrifft -, nur drei von zehn haben sich ihr Budget selbst erarbeitet.
Den Jugendlichen zugute zu halten ist, dass nurmehr 2 Prozent etwas gegen das Sparen haben, was bedeutet, dassdie Kids und Teens von heute zwar Konsumsehnsucht in sich haben,aber nicht sofort alles Geld, das sie haben, mit vollen Händenaus dem Fenster schmeißen.
Marken-Sachen sind fein, aber nicht unbedingt notwendig.35 Prozent (die Gruppe der sogenannten "PreisprüferInnen")gefallen sich nicht in der Rolle der willenlosen Konsumenten,die Markenrequisiten brauchen um dazuzugehören, sie habenihr Selbstbild des kritischen und preisbewussten Käuferszu verteidigen und lösen dieses Dilemma, indem sie ganz besondersbetonen, sich die Markenprodukte möglichst nur im Sonderangebotzu leisten und unterstreichen, dass ein gesundes Preis-Leistungsverhältniseinen hohen Stellenwert für sie hat. Ansonsten achten dieKids und Teenager vor allem bei Sportartikeln und technischenGeräten auf die Marke.
Das meiste Geld der Jugendlichen verschwindet inden Kassen ihrer Lieblings-Lokale, geht für die Telefonrechnungdrauf oder für Kleidung und Kino.
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