28.12.2019 11:30 |

Schutzwegoffensive

Sehen und gesehen werden

560.000 Euro in fünf Jahren investiert die Stadt Salzburg in eine bessere Beleuchtung der Schutzwege. Erhellender Coup: Dank moderner LED-Lampen werden Fußgänger deutlich erkennbarer als bei herkömmlichen Straßenlaternen. Gerade vor Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen soll die Lichtstärke steigen.
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Bruno Wintersteller, Dienststellenleiter für Öffentliche Beleuchtung im Magistrat, war es ein wichtiges Anliegen: Mehr Licht auf den Schutzwegen! Also initiierte er Ende 2018 die Aktion „City Light Salzburg“. Heißt: Bessere Beleuchtung auf sensiblen Kreuzungen. „Die Sicherheit für Fußgänger hat absoluten Vorrang“, unterstützt Umwelt- und Baustadträtin Martina Berthold das Unterfangen.

Allein in diesem Jahr wurden schon 40 Leuchten an gut zwei Dutzend Schutzwegen ausgetauscht. Zuletzt etwa bei der Kreuzung beim Nelböckviadukt, in Lehen an der Siebenstädterstraße oder in der Santnergasse in Leopoldskron.

„Die Lichtstärke wird dank der LED-Leuchten erhöht, der Leuchtkegel ist bei den neuen Lampen direkt auf den Zebrastreifen gerichtet. Passanten werden dadurch früher und besser von Autofahrern wahrgenommen“, erklärt Wintersteller.

In den kommenden Jahren sollen weitere 600 sensible Kreuzungen folgen, zum Beispiel an der Ischlerbahntrasse. Jährlich werden dafür 70.000 Euro aufgewendet. Aktuell gibt es in der Stadt Salzburg mehr als 20.000 Straßenleuchten, davon knapp 3500 mit LED.

Max Grill
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