Trendumkehr bei Reisen

Gäste bleiben wieder länger in Oberösterreich

Die Urlauber buchen kurzfristiger, verbringen außerdem weniger Zeit an einem Ort - das sind zwei der Herausforderungen, denen sich Hotels in Oberösterreich ständig stellen müssen. Im abgelaufenen Tourismusjahr mit Rekord-Nächtigungszahl gab’s aber eine Trendumkehr: Die Gäste bleiben nämlich wieder länger.

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„Wir haben das System entstaubt, verschlankt und der Zeit angepasst“, schwärmt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner über die Reform im oberösterreichischen Tourismus, die die Zahl der Verbände von 104 auf 19 schmelzen ließ. Vom Mühlviertler Hochland über Traunsee-Almtal bis hin zu Inneres Salzkammergut: Die 19 Tourismusverbände bilden nun mit dem OÖ-Tourismus die Plattform „OÖ20“.

Schwerpunkte Natur und Wasser
„Wir treiben die Vernetzung mit anderen Branchen voran“, betont OÖ-Tourismus-Geschäftsführer Andreas Winkelhofer. Und auch neue Ideen werden angestoßen: Die Kulinarik, in der auch Bier eine große Rolle spielen wird, soll verstärkt dazu genutzt werden, um Gäste nach Oberösterreich zu bringen. Natur und Wasser sollen ab dem Frühjahr noch mehr ins Rennen geschickt werden.

8,5 Millionen Nächtigungen
„Alles, was outdoor ist, boomt - die Leute wollen raus“, bekräftigt Achleitner. Außerdem wollen die Menschen auch wieder länger an einem Ort bleiben. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Gastes in Oberösterreich stieg im Tourismusjahr 2019 wieder auf fast drei Tage. Mit 8,5 Millionen Nächtigungen und 3,25 Millionen Ankünften bejubelt man das beste Ergebnis aller Zeiten.

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