18.12.2019 13:20 |

30 Millionen gesichert

Was sich ändert: GKK vor der großen Umstellung

Auf die Noch-Gebietskrankenkassen und ihre Versicherten rollt eine Welle der Veränderungen zu: Ab 1. Jänner 2020 wird unter dem Dach der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) alles zusammengefasst. In Salzburg konnten 30 Millionen für regionale Projekte gesichert werden. Die Veränderungen im Überblick.

„Wichtig ist die regionale Eigenständigkeit“, spricht Noch-Obmann Thom Kinberger so kurz vor der Fusion einen heiklen Punkt an.

Es geht wie so oft ums Geld: Die Salzburger Gebietskrankenkasse zahlt in die Österreichische Gesundheitskasse Rücklagen von rund 250 Millionen Euro. Andere Bundesländerkassen können weit nicht so hohe Summen einbringen. Kinberger erwartet in Zukunft einen Wettlauf ums Geld aus allen Regionen. In Salzburg konnte die GKK zumindest 30 Millionen für regionale Mammut-Projekte gemeinsam mit dem Land sichern. Schwerpunkte sind Übergewicht bei Kindern, Demenz oder Diabetes. Ein Veto aus Wien sei dazu nicht mehr möglich, heißt es.

Was sich unter dem neuen Dach alles ändert
Die Organisation wird neu strukturiert. Salzburg wird zur Regionalstelle und verliert großteils die Entscheidungskompetenz. Der scheidende Obmann steht für den Regionalstellenausschuss zur Verfügung. Von 14 Fachbereichsleitungen kommen zwei nach Salzburg (Interne Revision und Leistung). Beitragsprüfer wechseln nach dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes nicht sofort zur Finanz.

Die Leistungen für Versicherte wurden schon vorab angeglichen (Impfkosten bis Zahnersatz). Wer eine Wahlarzt-Rechnung einreicht, muss aber nach wie vor mit teils erheblichen Unterschieden zwischen den Bundesländern leben. Es gibt keinen bundesweiten Ärztevertrag.

S. Salzmann

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