17.12.2019 14:00 |

Ferienpark Gastein

Verkauf verzögert sich:Rätsel um die Geisterblocks

Neun Monate nach der Großinsolvenz der Ferienpark Gastein GmbH (Passiva: zehn Millionen Euro) verzögert sich der Verkauf weiter! „Wir haben zwar einen Käufer für die Blocks gefunden, der Vertrag muss aber erst vom Gericht abgesegnet werden“, sagt Masseverwalter Wolfgang Kleibel. Bürgermeister Gerhard Steinbauer wünscht sich dort Wohnungen .

Gut Ding braucht Weile. Zumindest im Gasteiner Ortsteil Badbruck: Neun Monate nach der Großpleite der „Projektmanagement Ferienpark Gastein GmbH“ ist der Verkauf der sechs Rohbauten immer noch nicht abgeschlossen.

„Der Kaufvertrag wurde dieser Tage bereits unterschrieben, wir werden ihn in dieser Woche dem Landesgericht zur Unterzeichnung vorlegen“, berichtet Wolfgang Kleibel, der zum Masseverwalter bestellt wurde.

Kaufvertrag muss noch abgesegnet werden
Wer sich die sechs Rohbauten samt dem 3,1 Hektar großen Grundstück kaufen möchte, will Kleibel nicht verraten: „Der Käufer stammt aus dem Inland, zum Kaufpreis und der künftigen Nutzung darf ich keine Angaben machen.“ Bis Anfang 2020 soll der Verkauf abgewickelt sein, dann könne man mehr verraten.

Der Gasteiner Bürgermeister Gerhard Steinbauer wünscht sich Wohnungen statt Hotels: „Wichtig sind uns Erstwohnsitze. Wir haben genug Betten im Orts-Zentrum.“

Wie berichtet, meldete die „Projektmanagement Ferienpark Gastein GmbH“ Mitte März Insolvenz an. Die holländische Investorengruppe um Eddy J W. Smorrenburg plante 17 Appartementhäuser samt Hotel-Komplex. Nach Errichtung der ersten sechs Blocks 2008 war Schluss.

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