17.12.2019 05:55 |

Durchbruch

Große Hürde für freie Seezugänge ist geschafft!

Die Initiative zur Rettung der heimischen Seen und zur Sicherung freier Zugänge kann einen Etappensieg verbuchen! Montag haben die Initiatoren der Landeswahlbehörde 7558 Unterstützungserklärungen übergeben. Damit dürften die Voraussetzungen erfüllt sein: Die Politik muss sich mit der Problematik beschäftigen.

Auf den letzten unverbauten Ufergrundstücken wächst der Betondschungel. Gemeinden sehen im Verkauf ihrer Top-Grundstücke eine lukrative Einnahmequelle: Naturjuwele müssen dafür Appartementkomplexen weichen.

„Der Ärger darüber, was mit unseren Seegrundstücken passiert, ist groß“, weiß Gerhard Godescha, der ein Volksbegehren mit Walter Polesnik initiiert hat. Forderungen sind:

  • Ein Verkaufs- und Neubebauungsverbot für Seeufergrundstücke im Besitz des Landes oder der Gemeinden
  • die elektronische Erfassung aller Seeufergrundstücke in öffentlichem Besitz
  • die Schaffung eines Fonds und die Widmung der Motorbootabgabe zum Ankauf von Seeufergrundstücken
  • die Wegefreiheit an den Ufern der Seen, die Land oder Gemeinden gehören.

Mit der Übergabe der Unterstützungserklärungen wurde Montag die Einleitung des Volksbegehrens beantragt (Voraussetzung sind 2000 Unterschriften). Sind alle Bedingungen erfüllt, können Bürger in der Eintragungswoche dann noch direkt auf den Gemeinden für die Seenrettung unterzeichnen.

Weil bereits mehr als die erforderlichen 7500 Unterschriften vorhanden sind, wird sich der Landtag damit beschäftigen.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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