Gesundheitsprobleme

Studie zeigt: Millennials sterben früher

Millennials mögen Avocados, Fitbits und alkoholfreie Cocktails. Das bedeutet aber nicht, dass sie gesund sind. Offenbar ist das Gegenteil der Fall. Eine aktuelle Studie ergab, dass Millennials, die Generation, die zwischen 1981 und 1996 geboren wurde, ein höheres Risiko für schwerwiegende Gesundheitsprobleme haben als frühere Generationen. Das bedeutet: Millennials haben im Durchschnitt eine kürzere Lebenszeit.

Eine erst kürzlich veröffentlichte amerikanische Studie ergab, dass die körperliche und geistige Gesundheit von Millennials schneller abnimmt als die der Generation X. Ihr zu Folge werden Millennials viel früher krank. In dem Bericht wurden vor allem Erkrankungen wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Verhaltensstörungen, einschließlich Depressionen und Hyperaktivität, genannt. „Millennials sind 23 bis 38 Jahre alt und leiden unter einer höheren Rate an körperlichen Beschwerden wie Bluthochdruck und hohem Cholesterinspiegel sowie unter Verhaltensstörungen wie Depressionen, im Vergleich zur vorherigen Generation.“, so die Ergebnisse. Wird hier nicht rechtzeitig eingegriffen, könnte die Sterblichkeitsrate von Millennials im Vergleich zu der Generation unmittelbar vor ihnen um bis zu 40 Prozent steigen. 

Mit der sinkenden Gesundheit steigen die Gesundheitskosten jedoch an. Die Analysten gehen dementsprechend davon aus, dass der schlechte Gesundheitszustand der Millennials entsprechend schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft haben könnte. Unter anderem werden eine höhere Arbeitslosigkeit und ein langsameres Einkommenswachstum genannt. Moody‘s Analytics stellte fest, dass Millennials aufgrund von Gesundheitsproblemen einen Rückgang des realen Pro-Kopf-Jahreseinkommens um mehr als 4500 Dollar verzeichnen könnten. 

„Wenn die Gesundheit von Millennials abnimmt, ist es wahrscheinlicher, dass sie die Arbeit verpassen oder ganz aufhören zu arbeiten“, wird erklärt. „Auch wenn sie arbeiten, können gesundheitliche Bedenken sie daran hindern, so produktiv zu sein, wie sie es gewesen wären, wenn sie dasselbe Gesundheitsprofil wie frühere Generationen gehabt hätten.“

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