13.12.2019 11:30 |

„Krone“-Ombudsfrau

Mit 47 Stunden Verspätung nach Südafrika

Was Natalie T. auf dem Flug von Wien über Zürich nach Südafrika erlebt hat, gleicht einer Odyssee. Sie kam mit 47 (!) Stunden Verspätung in Johannesburg an. Eine Entschädigung wollte die Schweizer Fluglinie aber erst bezahlen, nachdem wir uns eingeschaltet haben.

Noch harmlos war die halbe Stunde Verspätung, die der Flug von Wien nach Zürich hatte. Dort hieß es dann, dass sich das Einsteigen in das Flugzeug nach Johannesburg von 22 Uhr auf 23 Uhr verzögern werde. „Dann mussten wir lange in der stehenden und überhitzten Maschine sitzen, bis wir die Nachricht erhielten, dass der Flug gestrichen und erst in der Früh stattfinden wird“, erinnert sich Frau T. an die Reise im Juli. Mit Decken ausgestattet, mussten die meisten Passagiere auf dem Flughafen übernachten.

Der Abflug in der Früh fand zwar statt, nach eineinhalb Stunden musste die Maschine aber wegen technischer Probleme wieder umdrehen. Zurück in Zürich erfuhr Frau T. nach langem Warten, dass ihr Flug so umgebucht wurde, dass sie am nächsten Nachmittag über München nach Johannesburg fliegen werde. „Ich kam schließlich mit 47 Stunden Verspätung an, habe eine Familienfeier versäumt und etliche Zusatzkosten gehabt“, so die Wienerin. Von Swiss wollte sie zumindest die ihr laut EU-Fluggastrechte-Verordnung zustehenden 600 Euro. Man bot ihr aber lediglich 75 Euro in bar und Gutscheine in Höhe von 250 Euro.

Erst nach unserer Anfrage entschuldigte sich Swiss für Unregelmäßigkeiten. Eine neuerliche Prüfung habe ergeben, dass Frau T. die Entschädigung zustehe und diese nun umgehend ausbezahlt wird!

 Ombudsfrau
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