Baustelle Linz:

Die Bypass-Brücken über die Donau sind vollständig

Gestern überstrahlte die Wintersonne einen der wichtigsten Tage in der 24 Monate dauernden Baugeschichte der Linzer Bypass-Brücken: Der noch fehlende 100 Meter lange Mittelteil des zweiten Bypasses wurde eingeschwommen und eingepasst. Alles ging gut!

„Es ist das wichtigste Projekt der Asfinag in Österreich“, ist Arno Piko überzeugt. Der Kärntner ist Asfinag-Baumanager, plante schon bei der S10 mit, nun begeistert er sich für die innovative Bauweise der Bypässe, die sich bereits neben der Linzer Voestbrücke vollständig erstrecken. „Eine technisch spannende Lösung, die erstmals in Österreich angewendet wird.“

Mit Seilen hochgehoben
Schon im Juni war das 1500 Tonnen schwere Mittelstück für den „Bypass flussabwärts“ per Lkw aus der Stahlfirma in Darmstadt zum Vormontageplatz in Urfahr gebracht worden. Hier wurde geschweißt, montiert, beschichtet und alles vorbereitet für den gestrigen Tag. Am Nachmittag war es so weit: Der enorme Stahlträger am Schiff wurde mit Stahlseilen hochgehoben und eingepasst.

Auch Geh- und Radwege
„Bis März erledigen wir Arbeiten, die wetterunabhängig sind“, gibt Martin Poecheim, regionaler Asfinag-Bauleiter Einblick, wie es weitergeht. Anschließend muss die Errichtung aller Zu- und Abfahrten, aller Anschlussstellen der Bypässe abgeschlossen werden: „Insgesamt machen wir im Baufeld 18 Brücken“, so Poecheim. Zudem entstehen Geh- und Radwege.

Pause nach 2020
Die Verkehrsfreigabe im Juni 2020 hält aus jetziger Sicht. Danach verspricht Piko „eine Baupause“. Die Autofahrer dürfen durchschnaufen. Erst 2022 bis 2023 werden die Hauptbrücke und Zubringer bis zum Abschnitt Dornach saniert: „Der Verkehr wird zwar eingeengt werden, aber viel komfortabler im Vergleich zur jetzigen Situation“, blickt Piko nach vorne.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Montag, 24. Februar 2020
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