11.12.2019 09:00 |

166 Millionen Euro

Rekord-Investitionen im Jahr 2020

166 Millionen Euro wird die Salzburg AG im kommenden Jahr investieren: ein Rekord. So viel Geld gab das Unternehmen noch nie aus. Die Schwerpunkte liegen in der Digitalisierung und dem Breitbandausbau. Nächstes Jahr startet auch der Einbau der intelligenten Stromzähler. 480.000 werden es bis zum Jahr 2022 sein.

Der Aufsichtsrat der Salzburg AG hat das höchste Investitionsbudget der Unternehmensgeschichte beschlossen. 166 Millionen Euro werden es 2020 sein. Im Vergleich: 2019 betrug das Invest-Volumen 137 Millionen Euro. „Wir gehen damit den eingeschlagenen Weg der konsequenten Digitalisierung der Infrastruktur fort“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), der auch Aufsichtratsvorsitzender des Unternehmens ist. Alleine 83 Millionen Euro fließen in die Versorgungssicherheit bei den Kernthemen Strom, Fernwärme, Erdgas und Wasser.

Ein Teil davon werden die neuen intelligenten Stromzähler – Smart Meter – sein. 26,5 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Noch im Dezember startet der erste Testlauf mit rund 1000 Stück. Ab dem kommenden Herbst wird mit dem Einbau der 480.000 Geräte landesweit begonnen. Der Prozess soll 2022 abgeschlossen sein. „Damit werden auch neue Strom-Tarif-Modelle möglich“, sagt Vorstandssprecher Leonhard Schitter. Die Tagesspitzen im Stromverbrauch könnten so ein wenig abgerundet werden. Das Salzburger Unternehmen wird die Umrüstung auch in Tirol und Vorarlberg übernehmen.

Ausbau des Internets schreitet weiter voran
Mit knapp 32 Millionen Euro bekam der Breitbandausbau noch einmal acht Millionen mehr als in diesem Jahr. Ein Gigabit pro Sekunde für das ganze Land ist das Ziel. Dort, wo ein Kabel wirtschaftlich oder technisch keinen Sinn macht, setzt man auf 5G. Die neue Mobilfunkgeneration eröffnet auch der Industrie neue Chancen.

Hoch im Kurs stehen ebenfalls erneuerbare Energien. Zum Beispiel soll das Kraftwerk Rotgülden um fünf Millionen Euro verlegt und neu gebaut werden, um effizienter zu werden. Auch der Ausbau der Photovoltaik steht am Plan – ebenso wie sieben neue Obusse. Es werden wieder die Hybrid-Modelle der Firma Hess, wie sie auf der Linie 5 eingesetzt werden.

Felix Roittner

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