Romantisch?

Heiratsantrag bei fingiertem Raubüberfall

Bei den meisten Heiratsanträgen fließen Tränen. Vor Freude. Selten jedoch aus Todesangst. Doch genau das ist einer Amerikanerin aus Boston passiert. Ihr langjähriger Lebensgefährte und Vater ihrer drei Kinder dachte, dass es eine gute Idee wäre, wenn er einen Überfall in einem Kiosk vortäuscht - als Kullisse für den Antrag sozusagen. Dass das bei seiner Angebeteten nicht ganz so gut ankam, ist verständlich. City4U hat das Video.

Ein Paar geht in den Kiosk und holt sich ein paar kalte Getränke. Als die Frau zur Kassa marschiert, merkt sie, dass das Geschäft gerade überfallen wird und der Räuber mit einer Tasche voller Geld den Laden verlässt. Ein paar Sekunden später kommt er wieder zurück und drängt das Paar samt Mitarbeiter in den hinteren Bereich des Geschäfts. „Das hätte einfach nicht passieren sollen“, murmelt der Dieb zu sich selbst. Währenddessen kauert die Frau weinend hinter ihrem Mann in einer Ecke. Plötzlich fragt der Verbrecher: „Habt ihr Kinder?“ Schluchzend stottert die Frau, dass sie drei hätte.

Im falschen FIlm
Als nächstes fragt der vermeintliche Räuber, ob sie verheiratet wären. Als sie das verneinen, kniet sich ihr Partner vor sie hin, zückt einen Ring und hält um ihre Hand an. Perplex glaubt die Amerikanerin im falschen Film zu sein und versteht die Welt nicht mehr. Nach kurzer Zeit wird ihr alles klar, sie sagt „Ja“ und verflucht ihren Bald-Ehemann. 
Dieses Horror-Szenario hat der anscheinend nicht ganz so romantisch verlanlagte Romeo ausgewählt, um seiner langjährigen Lebensgefährtin einen Heiratsantrag zu machen.

Absoluter Albtraum
Dieser wird der Dame sicherlich auch ewig in Erinnerung bleiben. Jedoch eher als Albtraum-Szenario. Der Bräutigam postete schließlich auch ein Follow-up-Video, indem er erklärte, dass mit seiner Braut ausgemacht war, dass er keinen traditionellen Heiratsantrag machen wolle. Seine Frau war damit einverstanden, hatte aber womöglich nicht mit den schrecklichsten Minuten ihres Lebens gerechnet.

Doch ganz traditionell
Zuerst wollte er seine Frau nämlich verhaften lassen, doch da spielte die Polizei nicht mit. Also kam er auf die glorreiche Idee mit dem Überfall. Dass sich die Begeisterung der Braut-in-spe in Grenzen hielt, ist verständlich. Nach dem Fiasko wurde auch dem Mann klar, dass er womöglich doch etwas über das Ziel hinausgeschossen war. Deswegen ging er ein zweites Mal vor ihr auf die Knie - diesmal ganz traditionell.

Dezember 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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