Bei Fanklub-Feier

Bayern-Boss Rummenigge zeigte sich herzlich

 Mit Karl-Heinz Rummenigge war Sonntag der Boss des FC Bayern München im Innviertel.  Der Fanklub Antiesental hatte den 64-Jährigen gewonnen - der zeigte sich launig und herzlich.

Der Brambergersaal in Eggerding ist voll. Die meisten der paar hundert Besucher stecken in roten „Alaba“-Trikots. Heute wollen sie aber Karl-Heinz Rummenigge sehen. Den Vorstandschef des FC Bayern München, den der Fanklub Antiesental gewonnen hat. Denn jedes Jahr verlosen die Bayern ihre Spieler, Trainer und Klub-Bosse für Weihnachtsfeiern ihrer weltweit 4500 Fanklubs. Diesmal haben die Innviertler mit ihren 750 Mitgliedern den Jackpot gezogen. „Ein Wahnsinn“, so Obmann Christian Eckerl.

Deutsche TV-Teams
Dann zieht Rummenigge unter Applaus und der Bayern-Hymne „Stern des Südens“ ein. Aus Deutschland sind extra TV-Teams angereist. Die Zahl an Fragen an den Ehrengast ist scheinbar genauso lang wie die Erfolgsliste der Bayern. Wer wird Trainer? Wird das Stadion vergrößert? Wie sieht sein Tagesablauf aus?

„War die Bratwurst“
Rummenigge nimmt sich Zeit, knapp 145 Minuten ist er da – und sorgt für Lacher! Etwa, als er erzählt, dass Mitspieler Franz Beckenbauer am Beginn seiner Karriere über ihn gesagt hat: „Der ist ein guter Spieler, aber auch eine Bratwurst.“ Daraufhin habe er in der Saisonvorbereitung auf Urlaub verzichtet, vier Wochen trainiert. Am Ende war er ein Weltstar bei Bayern und Inter. Dann erzählte Rummenigge über Druck beim FC Bayern: „Es gibt auch für den Nachwuchs Psychologen.“ Zwischendurch biss er genüsslich in die Nuss-Torte, sagte aber: „Aber erst die Fragen, ich bin eh leicht übergewichtig.“

5000-Euro-Spende
Ernst wird er, als es um die (Ölscheich)-Milliarden im Fußball geht. „Es wird zu viel getrickst. Wir brauchen Strafen, die weh tun.“ Und kommt die Sprache auf den Lokalrivalen 1860, spricht der Bayern-Boss nur abfällig vom „Vier-Zahlen-Verein!“ Vier andere Zahlen machen Rummenigge an diesem Tag noch sympathischer. Der 64-Jährige lässt eine 5000-Euro-Spende der Bayern für die Lebenshilfe da. Ein Weltverein, der sein Herz am rechten Fleck hat.

Markus Neißl, Kronen Zeitung

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