Bündel von Maßnahmen:

Asfinag will Staufallen in Oberösterreich lindern

Teils übervoll sind die bestehenden Autobahnen im Raum Linz (A1, A7) und Wels (A8, A25). Daher prüft Betreiber Asfinag Lösungen für Kapazitätserhöhungen zusätzlich zu den Neubauten wie Voest-Brücken-Bypässe oder A 26 mit neuer Donaubrücke. Zugleicht macht Oberösterreich Druck für die Linzer Ostumfahrung

Die Staufalle A7 soll entlastet werden, kündigt die Asfinag an. Geprüft werden Verbesserungen im Bereich Knoten Linz und ein dritter Fahrstreifen zwischen diesem Knoten und Bindermichl.

Alles noch Zukunftsmusik ab 2024
Dieser neue Fahrstreifen ist aber Zukunftsmusik ab frühestens 2024. Weiters ist - auch ab 2024 - der Sicherheitsausbau zwischen Tunnel Niedernhart und Anschlussstelle Industriezeile geplant.Bei dieser sowie bei denAnschlussstellen Voest und Salzburger Straße sollen Zufluss-Ampeln den Stau lindern.

Auch verkehrsträgerübergreifende Dinge
Auch an der A8 Innkreis-Autobahn und A25 Welser Autobahn wird eine langfristige Maßnahmenplanung gegen Überlastung gestartet, kündigt Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl in Linz an.Zusätzliche Fahrstreifen, temporäre Pannenstreifenfreigabe sowie verkehrsträgerübergreifende Projekte werden geprüft, wie etwa neue Pendlerparkplätze für Fahrgemeinschaften bzw bei künftigen Öffi-Knoten.

Ostumfahrung für Linz braucht Bundesregierung
Viel ist gerade in Bau und in Sachen A 26 gilt immer noch, dass zur Donaubrücke auch der Freinbergtunnel dazukommen soll. Vage ist aber noch die Linzer Ostumfahrung. Diese müsse von der neuen Bundesregierung in die gesetzliche Projektreihung aufgenommen werden, so der Appell von LH Thomas Stelzer (ÖVP) und Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Dennohne diese Verankerung im Bundesstraßenprogramm könne die Asfinag hier noch gar nicht tätig werden.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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