02.12.2019 07:00 |

Fußball

Bennis Premieren-Jubel galt dem Opa

Das Bundesliga-Premierengoal beim Startelfdebüt für Austria Wien beschäftigte Benni Pichler bis weit in die Nacht. Der 22-jährige Salzburger war an vier Toren beteiligt. Und hofft, dass er sich mit diesem Auftritt nun auch das Fixleiberl für das anstehende Derby gegen Rapid gesichert hat.

Von Gneis über Anif, Grödig und Austria Klagenfurt zur Wiener Austria. Ohne jemals eine Fußball-Akademie besucht zu haben. Das war der Weg von Benedikt Pichler, ehe er am Samstag beim Bundesliga-Startelfdebüt gegen Hartberg nahezu explodierte. In der Woche zuvor hatte er als Joker noch eine riesige Chance gegen die Admira vergeben. Diesmal gelang dem 22-Jährigen aber schon in Minute 13 nach Annahme mit der Brust das wunderschöne Premierentor auf oberster Ebene. Insgesamt war der 1,87 Meter große Flügelflitzer beim 5:0-Befreiungsschlag der Violetten an vier Toren beteiligt.

„Ich schlafe nach Spielen nie gut, bin auch diesmal erst so um 3, 4 Uhr morgens eingeschlafen. Aber mit einem Lächeln“, freute sich Pichler am Tag danach noch über seinen Auftritt.

Denn die letzten Monate waren für ihn nicht leicht: Der Wechsel von Zweitligist Klagenfurt an den Verteilerkreis war eine riesige Umstellung. „Ich habe zwischen zwei Teams gependelt, oben mittrainiert, in der 2. Mannschaft gespielt. Ich war am Anfang überfordert“, gibt Benni zu, „aber ich habe gewusst, dass es im Fußball schnell gehen kann.“

Und mit so einem erfrischenden Auftritt kann ihn Coach Christian Ilzer beim anstehenden Derby gegen Rapid fast nicht aus der Startelf verbannen.

Jener junge Mann, der wie sein Vorbild Patrick Jezek mit der Nummer 11 spielt, hat jetzt Lust auf mehr. Er dachte in der Stunde des Erfolgs auch an seinen Opa. „Er war mein größter Fan, ist vor ein paar Jahren verstorben.“ Er wird sich auch von „oben“ mit seinem Benni gefreut haben.

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