Unter den neuen Planeten befindet sich ein relativ kleiner Uranus-ähnlicher Planet, der als zweitkleinster von CoRoT mit der Transitmethode entdeckter Himmelskörper gilt. Zudem gibt es ein super-massives Objekt mit 60 Jupitermassen, einen sogenannten Braunen Zwerg, der aufgrund seiner Masse ein Bindeglied zwischen Planet und Stern darstellt, sowie vier heiße Gasriesen, darunter ein kompakter heißer Jupiter, welcher um einen sehr schnell rotierenden jungen Stern kreist.
"Aus Beobachtungen dieser unterschiedlichen Planeten, welche unter extremer Strahlung und Plasma-Strömungen ihr Dasein fristen, und Modellrechnungen können wir lernen, wie die Atmosphären unserer Planeten im Sonnensystem, inklusive der Erde, die frühe aktive Phase der jungen Sonne überlebt haben", sagt Helmut Lammer vom Institut für Weltraumforschung.
Die unter Federführung der französischen Raumfahrtagentur CNES betriebene Sonde CoRoT sucht nach extrasolaren Planeten, indem sie eine Vielzahl von Sternen kontinuierlich beobachtet und dabei nach geringen Helligkeitsschwankungen Ausschau hält. Sie startete am 27. Dezember 2006 ins All und umläuft die Erde auf einer polaren Bahn in einer Höhe von etwa 900 Kilometern. Ihr Teleskop ist dabei stets von der Erde weg gerichtet.
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