19.11.2019 15:54 |

Kritik an FPÖ-Vorstoß

IGGÖ: Auflösungs-Forderung ist „Ablenkungsmanöver“

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) sieht den Vorstoß des Wiener FPÖ-Chefs Dominik Nepp, die Auflösung der Gemeinschaft prüfen zu lassen, als „Ablenkungsmanöver“. Die Freiheitlichen sollten vor ihrer eigenen Tür kehren, so IGGÖ-Präsident Ümit Vural am Dienstag. „Wer Muslimen die freie Religionsausübung verwehren will, steht im Widerspruch zu unserer demokratischen Staatsordnung.“

Der in den vergangenen Tagen viel diskutierte Plan der IGGÖ, in den Bundesländern würdige Räumlichkeiten samt Moschee zu etablieren, sei nicht nur rechtens, sondern auch dringend notwendig, um den Islam in Österreich transparenter zu machen, zeigte sich Vural in einer Aussendung überzeugt: „Jahrelang hat man sich bei den Muslimen beschwert, sie würden nur in ihren Hinterhof-Moscheen bleiben. Aber wenn man würdige Moschee-Bauten anstrebt, die die Hinterhöfe obsolet machen würden, passt es gewissen Kreisen auch nicht.“

FPÖ soll Energie in „Aufarbeitung eigener Skandale“ stecken
Die FPÖ dürfe „sehr gerne“ die Auflösung der IGGÖ prüfen lassen - „doch diese Energie wäre bei der Aufarbeitung der eigenen Skandale womöglich besser aufgehoben“.

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