16.11.2019 06:23 |

„Carinthia Schiach’n“

Rosentaler will Brauchtum wieder aufleben lassen

Das Perchtenbrauchtum aufleben lassen will der Rosentaler Manuel Klement. Er hat vor zwei Jahren eine Initiative für die Raunächte vom 21. Dezember bis 6. Jänner gegründet.

Seit seinem sechsten Lebensjahr läuft der 26-jährige Rosentaler Manuel Klement mit den Krampussen. Mittlerweile gefallen ihm aber die Krampusläufe nicht mehr so gut. „Das hat nichts mehr mit dem Brauchtum zu tun. Die Krampusläufe sind zu Horrorshows verkommen. Deshalb habe ich vor zwei Jahren die Perchtengruppe gegründet, um diesen Brauch wieder aufleben zu lassen“, erklärt der Rosentaler, der im Berufsleben mit seiner Schädlingsbekämpfungsfirma erfolgreich ist.

Während sein Vater mit seiner Krampusgruppe, den Rosentaler Stauseeteufeln, zur Zeit unterwegs ist, zieht Manuel mit den Carinthia Schiach’n erst in den Raunächten los. „Man verwechselt das immer wieder. Der Krampus ist der Begleiter vom Nikolaus um den 5. Dezember. Die Masken sind immer menschlich und schmerzverzerrt mit zwei Hörnern, und er hat eine Rute. Die Perchten sind von den Masken her Tieren nachempfunden. So haben wir die Habergeiß, das Waldmandl, nächstes Jahr kommen noch ein Hirsch und Hahn dazu“, erzählt Klement. „Und wenn die Percht einem mit dem Pferdeschweif drüberstreicht, bringt das Glück fürs neue Jahr.“ Die Carinthia Schiach’n sind bereits ausgebucht und laufen ab 21. Dezember in Salzburg und Kärnten. Am 28. Dezember sind sie bei der Raunacht am Aichwaldsee bei Latschach zu sehen, am 4. Jänner 2020 bei der alten Mühle in Keutschach.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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