Herz für Kunst

Drag-Queens mit Down-Syndrom erobern Welt

Drag-Queens sind zahlreichen Vorurteilen ausgesetzt. Auch Menschen mit Down-Syndrom geht es so. Doch vier Briten hatten trotzdem keine Angst, beides miteinander zu verbinden. Diese jungen Männer und eine Frau sind die ersten Travestie-Künstler mit Down-Syndrom. „Drag Syndrome“ haben damit vor eineinhalb Jahren in einem Londoner Keller gestartet. Nun sind sie auf Welttournee und zeigen den Zuschauern, wie wichtig das Herz ist.

„Drag Syndrome“ ist eher zufällig entstanden. Die Mitglieder des Kollektives waren bereits Mitglieder in einer Tanzkompanie. Bei einem ihrer Auftritte traten auch Drag Queens auf und alle waren sofort Feuer und Flamme. Sie wussten, dass es das war, was sie machen wollten. Also taten sie es ganz einfach, ohne darüber nachzudenken. Das war auch gut so.

Denn innerhalb von eineinhalb Jahren haben die Mitglieder es von Proben in einem Londoner Keller auf Welttournee geschafft. Dort treffen sie auf renommierte Travestie-Künstler die allesamt begeistert von der Performance-Kunst, der herzlichen Art und dem Mut von „Drag Syndrome“ sind. In Bologna traten sie sogar als Headliner auf, zu sehen waren sie auch in Wales, Mexiko, New York und Chicago.

Gründungsmitglied Vais weiß, warum sie so erfolgreich sind: „Menschen mit Down-Syndrom bringen das Herz in die Kunst. Es fordert eine Gesellschaft von Menschen ohne Down-Syndrom auf, sich an das Herz zu erinnern." Genau das ist gerade in der jetzigen Zeit wahnsinnig wichtig.

November 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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