Und schon wieder einer

Echt gemein: „Fizzing“ heißt der neue Dating-Trend

Man lernt eine tolle Person kennen, flirtet, tauscht Nummern aus. Gespannt wartet man vor dem Smartphone auf eine Nachricht. Man selbst denkt sich: „Na ich schreibe sicher nicht zuerst“, das Gegenüber denkt das Gleiche. Und schon ist die Beziehung beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Genau dieses Verhalten nennt man „Fizzing“.

Cloaking“, „Soft Ghosting“, „Ghosting“, „Micro-Cheating“, „Pigging“ und so weiter - wer kann bei diesen unzähligen Dating-Trends noch den Überblick behalten. Wobei die meisten davon nicht mal wirklich neu sind, bestimmtes Dating-Verhalten bekommt nur einen Namen verpasst. So auch im neuesten Fall von „Fizzing“. Dieses Wort stammt vom Englischen „to fizz“ oder „fizzling“ ab, was übersetzt so viel wie „im Sand verlaufen“ bedeutet.

Beim „Fizzling“ führt sozusagen der eigene Stolz dazu, dass eine Beziehung bevor sie offiziell zu einer wird, im Sand verläuft. Warum? Weil keiner von beiden sich meldet. Jedoch nicht etwa, weil kein Interesse mehr besteht, sondern, weil man darauf wartet, dass der andere sich meldet. Schließlich will man ja niemanden nachlaufen. Der andere denkt sich das gleiche und schon ist das Beziehungspflänzchen versandet.

Das soll häufiger vorkommen, als man denkt. Aber: Für unsere Psyche ist ein Ende dieser Art nicht gerade gesund. Durch das unausgesprochene Ende verbleibt man in Ungewissheit. Diese kann ganz schön an einem nagen, da man keinen endgültigen Schlussstrich ziehen kann. Also, sollte wirklich Interesse an einem anderen bestehen, dann lieber einmal mehr über seinen Schatten springen und sich als erster melden.

November 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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