06.11.2019 05:35 |

Auf in die weite Welt

„Nach Mexico City ist einfach alles möglich“

Sport und Beruf bestimmten bisher das Leben von Marlene Brunner und Michael Prötsch. Jetzt geht das Duo auf Reisen - erst mit Plan, dann mit Open End und eine Olympia-Visite winkt.

Michi ist noch Freitag mit Anif in der Fußball-Regionalliga in Seekirchen ein letztes Mal im Einsatz, gibt zu: „Da ist schon auch Wehmut dabei.“

Marlene hat nach ihrer 14-jährigen Eishockey-Karriere bei Salzburg und im Nationalteam im Frühjahr die Schlittschuhe ins Eck gestellt, blickt zurück: „Der Teamspirit hat mich fasziniert. Es war eine große Familie, eine schöne Zeit.“

M & M, mit 14 zusammen ins Schulsportmodell, verbindet seit bald sechs Jahren die Liebe. Der Beruf als Physiotherapeut, die Sportbegeisterung. Und jetzt geht es auf Weltreise. „Im Kopf hatten wir das schon lange. Vor zwei Jahren haben wir beschlossen: Im Herbst 2019 geht es los“, erzählt Marlene. Mit dem Startschuss am 11. 11. um 10 Uhr auf dem Salzburger Hauptbahnhof.

„Mit dem Zug geht es mit mehreren Stationen bis Lissabon. Dann folgt eine Woche New York, fast ein Monat Kalifornien – und dann Mexiko City“, beschreibt Michi den „gebuchten“ Teil. „Dann ist alles möglich, Tendenz Richtung Süden.“

Zeitfenster ist flexibel
Weil Marlenes Bildungskarenz ein Jahr läuft, gilt das als Zeitfenster. „Haben wir nach acht Monaten das Gefühl, heim zu wollen, dann wird’s früher. Eine Verlängerung sollte allerdings auch nicht das Problem sein.“

Für „Prötschi on Tour“ ganz wichtig: „Wir sind generell für alles offen. Wir wollen uns nicht durchstressen, in andere Kulturen eintauchen, auch Spanisch lernen. Auch das Zwischenmenschliche ist uns so wichtig.“ Das Duo (beide 27 Jahre alt) kann sich längere Stopps vorstellen, auch einmal - nicht im erlernten Beruf - werken. „Ein Budget ist angespart“, sagt Marlene, die bis zuletzt als „Physio“ auch den SAK-Kickern flotte Beine gemacht hat.

Treffs mit der Familie
Das Geldbörserl wird mitentscheiden, ob nach Südamerika die Reise auch zu den Olympischen Spielen in Tokio führt. „Freunde von uns werden dort sein“, sind jedenfalls Besuche von Eltern und Geschwistern während des Trips sicher. Der den zwei in ihrer Beziehung eine sehr intensive Zeit bringen wird. Wie schmunzelte Michi: „Marlene hat Eishockey gespielt, ich Fußball. Beide haben gearbeitet. So oft haben wir uns eigentlich gar nicht gesehen.“

Robert Groiss
Robert Groiss
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