Für guten Zweck

Frauen sollen zu ihren Gesichtshaaren stehen

Der November steht in diesem Jahr im Zeichen der Männergesundheit. Denn Angehörige des „starken Geschlechts“ sterben im Durchschnitt sechs Jahre früher als Frauen. Ebenso ist die Suizidrate höher, Prostatakrebs noch immer ein Tabuthema. Aus diesem Grund wurde der sogenannte „Movember“ ins Leben gerufen, während dem sich jeder Mann einen Mo, also Moustache wachsen lassen soll. Denn jeder Schnauzer generiert Spenden. Kürzlich hat sich auch eine US-Damenrasur-Marke entschlossen, mitzumachen und ruft deswegen die Frauen auf, sich ihr natürliches Gesichtshaar im November nicht zu entfernen. Die Damen sollen ebenfalls zu ihren „Mo‘s“ stehen.

Jede Frau hat Haare im Gesicht. Bei den einen sind sie blond und ganz zart vorhanden, bei den anderen sind sie dunkel und für jedermann sichtbar. Das entspricht jedoch nicht den vermeintlichen Schönheitsidealen unserer Zeit. Deshalb sehen sich viele Frauen gezwungen, ihre natürliche Gesichtsbehaarung zu entfernen, mit Enthaarungscreme, Wachs, einer Rasur oder dem schmerzhaften Gebrauch einer Pinzette. Billie, die US-Marke für Rasierer, hat sich den „Movember“ nun zum Anlass genommen, das zu ändern.

In einem Spot auf Instagram fordert sie alle Frauen dazu auf, den natürlichen Schnauzer - falls vorhanden - einfach wachsen zu lassen und auf die gesellschaftliche Erwartung, was Damen und Bärte betrifft, zu pfeifen. Das soll jedoch nicht nur ein Befreiungsschlag für die Frauen werden, sondern auch Geld für die Prostatakrebs-Forschung generieren. Billie verspricht Spenden in Höhe von bis zu 50.000 US-Dollar, wenn Frauen zu ihrem Bart stehen.

November 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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