03.11.2019 12:00 |

88 Migranten an Bord

NGO-Schiff Alan Kurdi in Italien eingetroffen

Das deutsche Rettungsschiff Alan Kurdi mit 88 Migranten an Bord ist plangemäß Sonntagfrüh im Hafen von Tarent in Süditalien angekommen. An Bord befanden sich auch neun Minderjährige. Die Migranten wurden medizinischen Kontrollen unterzogen.

Das Innenministerium in Rom hatte dem Schiff die Erlaubnis erteilt, in Tarent anzulegen. Nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer war die Crew zuvor in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Die Organisation Sea Eye begründete das mit dem schlechten Wetter. Die Alan Kurdi hatte die Migranten am Samstag voriger Woche an Bord genommen.

Die Migranten sollen umverteilt werden. Deutschland und Frankreich werden 60 Personen aufnehmen. Weitere fünf Migranten sollen nach Portugal ziehen, zwei nach Irland, 21 werden laut italienischen Medien in Italien bleiben.

Es handelt sich um die zweite Landung eines Rettungsschiffes im Hafen von Tarent nach jener am 16. Oktober, als an Bord der Ocean Viking 176 Migranten eintrafen. Die Ocean Viking war am Mittwoch mit 104 Migranten an Bord in den italienischen Hafen Pozzallo auf Sizilien eingelaufen.

Weitere 151 Migranten in Italien gelandet
Das italienische Frachtschiff Asso Trenta, das in der Nacht auf Samstag 151 Migranten gerettet hatte, ist unterdessen am Sonntag im sizilianischen Hafen Pozzallo eingetroffen. Die von Libyen abgefahrenen Menschen hatten sich an Bord von drei in Seenot geratenen Booten befunden und waren von dem Frachtschiff in internationalen Gewässern in Sicherheit gebracht worden.

„Diese Migranten flüchten aus Libyen und können nicht mehr dorthin zurückkehren. Sie müssen nach Europa gebracht werden“, twitterte die Organisation zuvor.

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