30.10.2019 06:00 |

Wirbel auf AUA-Flug

Zwei Männer an Bord - aber nur ein Boarding-Pass

Einem üblen Scherz oder einer unbedachten Handlung ist die AUA vergangene Woche zum Opfer gefallen. Zwei Israelis saßen auf dem Weg von Chicago nach Wien mit den Bordkarten von ein und derselben Person in der Maschine. Trotz Durchsuchung des Flugzeuges kamen sie damit durch. Die AUA führte danach zusätzliche Kontrollen am Gate ein.

22. Oktober, Flughafen Chicago: Zwei Israelis wollen mit der AUA über Wien nach Tel Aviv fliegen. Doch einer der beiden gibt an, seinen Boarding Pass verloren zu haben. Kein Problem, ein neuer wird rasch ausgestellt. Das Duo kommt durch das biometrische System (hier wird die Karte gescannt und ein Foto vom Passagier angefertigt) und die Sicherheitskontrollen problemlos und noch mit den richtigen Bordkarten.

Schlechter Scherz?
Was dann passiert, ist dubios: Einer der Männer hatte die Bordkarte des anderen Reisenden gefunden oder aber übergeben bekommen. Jedenfalls saßen zwei Passagiere mit demselben Namen auf der Karte in der Maschine. Trotz Aufrufen und Durchsuchung der Maschine meldeten sich die Männer laut AUA-Sprecher Leonhard Steinmann nicht. Womöglich hatten sie sich einen schlechten Spaß erlaubt.

Strengere Kontrollen seit Vorfall
Die AUA kontrolliert seit dem Vorfall als Konsequenz jedenfalls noch genauer am Gate. Pikant: Inzwischen hatte die in Tel Aviv wartende Mutter des einen Passagiers sogar die Chicagoer Polizei angerufen, weil ihr Sohn nicht an Bord der Maschine registriert war.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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