Sperrstund‘ is!

Kult-Beisl Sopherl am Naschmarkt ist insolvent

Im „Sopherl“ am Wiener Naschmarkt ist endgültig Sperrstunde. Das 1973 gegründete Lokal ist in die Insolvenz geschlittert und bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Gegen den Betreiber des „Sopherl am Naschmarkt“, die Alfred Carda Gesellschaft m.b.H., wurde ein Konkursverfahren verhängt. „Das Unternehmen ist bis auf weiteres geschlossen“, bestätigt Masseverwalter, Mag. Jakob Wöran auf City4U-Anfrage. Er ergänzt: „Der Schließungsbeschlusst ist gestern gekommen.“ Ob das Lokal wiedereröffnet wird, bleibt abzuwarten. „In absehbarer Zeit hat man sicher einen neuen Verfahrensstand.“ Auch die Homepage ist nicht mehr erreichbar.

Das Restaurant wurde Anfang der 1970er-Jahre eröffnet, bis weit in die 2000-er Jahre galt es als solides Wiener Beisl und war vor allem auch bei den Studenten und Nachtschwärmern sehr beliebt. Auf Tripadvisor belegte das Lokal zuletzt Platz 2142 von 3891 Restaurants in Wien. Die Meinungen der Gäste sind dabei sehr widersprüchlich. Während die einen das Schnitzel und die Preisgestaltung loben, liest man immer öfter auch Kommentare wie: „Ambiente: Katastrophe. Da gibt es schönere ‘Würstelstandln‘ in Wien.“

Benannt wurde die Lokalität mit dem dunklen Holzinterieur übrigens nach der „Frau Sopherl am Naschmarkt“. Bei dieser handelte es sich um die Hauptperson einer Kolumne des Zeitungsredakteurs Vinzenz Chiavacci - der auch den „Herrn Adabei“ kreiert hat.

Oktober 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner
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