Mit einer Schreckschusspistole bewaffnet und einer Sturmhaube maskiert spazierte der Verdächtige laut Polizei kurz vor 12 Uhr in das Postamt und verlangte Bares. Das Geld stopfte der Räuber in eine schwarze Tasche bzw. ein blau-grünes Sackerl, danach trat er - zumindest kurz - die Flucht an, hieß es bei der Exekutive.
Zeugen beobachteten den 40-Jährigen beim Einsteigen in die Straßenbahn und alarmierten die Polizei: Eine Streife nahm dem Mann daraufhin in einer Garnitur der Linie 52 wahr, hielt den Streifenwagen auf den Schiene an und stoppte so den spärlich besetzten Zug bei der Station Lützowgasse.
Die Beamten stiegen in die Straßenbahn ein und nahmen den Mann widerstandslos fest. Er gestand den Raub noch vor dem Aussteigen, so eine Polizeisprecherin. Die Beute, die der Täter wegen des geplatzten Alarmpakets weggeworfen hatte, fand die Polizei unweit des Postamtes in der Klinkowströmgasse. Die Schreckschusspistole wurde bei dem Verdächtigen sichergestellt. Als Motiv gab der Mann Schulden an. Verletzte gab es laut Exekutive nicht.
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