Feuerwehr barg ihn:

Afghane flüchtete vor Abschiebung in die Donau

Weil er nicht abgeschoben werden wollte, flüchtete ein abgelehnter afghanischer Asylwerber in Mauthausen vor der Polizei in die Donau. Der stark unterkühlte 19-Jährige wurde von der Feuerwehr geborgen. Die geplante Abschiebung verzögert sich dadurch etwas.
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Der afghanische Asylwerber war in Mauthausen untergebracht. Am Sonntagnachmittag sollten ihn Polizisten abholen. Doch anstatt die Koffer zu packen, widersetzte sich der Teenager der Festnahme. Er lief den Mauthausener Ordnungshütern davon und sprang in die Donau, wo er im Wasser stehen blieb, um so seine Abschiebung zu verhindern.

Fünf Feuerwwehren im Einsatz
Um 14.24 Uhr wurden insgesamt fünf örtliche Feuerwehren zur Personenrettung alarmiert. Der junge Afghane wurde von den Florianijüngern geborgen. Der 19-Jährige war bereits stark unterkühlt und wurde deshalb zur medizinischen Überwachung ins Spital eingeliefert.

Abschiebung verzögert sich
Die geplante Abschiebung verzögert sich dadurch etwas. Sie soll aber in den kommenden Tagen dennoch stattfinden.

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