10.10.2019 15:00 |

„Gibt viel zu tun“

Hanke drückt aufs Tempo: Wien soll bei Besten sein

Punkto Lebensqualität ist Wien international top - die Hauptstadt wurde in einem globalen „Best Big Cities“-Ranking gerade auf Platz 4 gewählt -, aber auch was den Wirtschaftsstandort anlangt, weist die Kurve nach oben. Peter Hanke, Stadtrat für Finanzen und Wirtschaft, steigt aufs Gaspedal: „Wien zeigt, dass es Wirtschaft kann. Wir haben bereits über 220 internationale Ansiedlungen hier, 50 Prozent aller Ansiedlungen in Österreich finden in Wien statt.“

Man stehe im harten Wettbewerb mit den anderen beliebten Städten wie London, Berlin, Amsterdam, „aber wir haben das Match voll angenommen, wir müssen unter den Besten sein!“ Hanke hatte sich nach seiner Amtsübernahme das Ziel gesetzt, hundert Unternehmen zu besuchen, um zu erfahren, wo der Schuh drückt: „Das sind nicht Fototermine, sondern da wird eineinhalb Stunden lang diskutiert und analysiert. “

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"Das Wachstum lässt zwar etwas nach, aber nicht dramatisch."

Stadtrat Peter Hanke

Was die Konjunktur anlangt, so zeigt sich der Wirtschaftsstadtrat optimistisch: „Das Wachstum lässt zwar etwas nach, aber nicht dramatisch, die Prognose ist auch für 2020 noch recht ordentlich.“

Investitionen im Bereich Wohnbau wegen Zuzug
Hanke hatte ja angekündigt, im kommenden Jahr das Nulldefizit in Wien zu erreichen: „Wir sind auf einem guten Weg. Die Kunst besteht ja darin, trotz strengem Vollzug bei den Ausgaben die Stadt weiter zu entwickeln und für die richtigen Impulse zu sorgen. In Wien ziehen pro Jahr 12.000 Menschen zu, allein das erfordert etwa im Wohnbau erhebliche Investitionen.“

Leitprojekte wie die neue Multifunktionshalle in Neu-Marx sollen stolz auf Wien machen. Hanke: „Beim Thema Smart City sind wir bekanntlich die Nummer eins, aber es gibt noch viel zu tun.“

Vielfältige Förderungen für die Digitalisierung
Daher bietet die Stadt breite Förderungen für die Digitalisierung - für Betriebe ebenso wie für Private, die Schulungen machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei den Schulen (Stichwort „Digitales Schulbuch“) und bei Arbeitsplätzen für die über 50-Jährigen. Hanke: „Diese Aktionen sind keine Schnellschüsse, sondern Programme, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Wien muss sich als Stadt mit den ganz Großen messen, das muss unser Selbstverständnis sein. Wir müssen im Wettbewerb der Exzellenz vorne dabei sein.“

Georg Wailand, Kronen Zeitung

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