09.10.2019 17:30 |

Gerald Forcher:

„Grenzkontrollen gefährden Arbeitsplätze“

Österreich verlängert die Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien. Es wird damit argumentiert, dass die Verlängerung der Grenzkontrollen nach Salzburg durch Deutschland diesen Schritt notwendig macht. „Die Vorgangsweise der Bundesregierung ist ein absoluter Holler. Damit wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die nur der Salzburger Exportwirtschaft schadet und damit Arbeitsplätze gefährdet. Damit wird Salzburg ein Bärendienst erwiesen“, reagiert SPÖ-Europasprecher Gerald Forcher auf die Ankündigungen von Innenminister Wolfgang Peschorn.

560.000 Euro Schaden pro Tag für Salzburg
Die Salzburger Wirtschaftskammer hat bereits im Sommer des Jahres 2017 auf den wirtschaftlichen Schaden hingewiesen. Dieser wurde alleine für die Transportwirtschaft mit 560.000 Euro Schaden pro Werktag beziffert. „Gerade jetzt, wo es bereits Anzeichen für eine Wirtschaftseintrübung gibt, bringen solche Aktionen einen noch höheren Schaden. Das gefährdet Arbeitsplätze in Salzburg“, so Forcher weiter.

Schleierfahndung ausbauen und Außengrenzen schützen
Vernünftig sein und Kontrollen europäisieren, so Forchers Zugang zum Schutz der Grenzen. „Die Schleierfahndung muss ausgebaut werden, die Außengrenzen müssen besser geschützt werden, dafür sollen diese unseligen Grenzkontrollen eingestampft werden. Nur dann kann der europäische Grundgedanke eingehalten werden und vor allem Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden“, sagt Forcher.

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