09.10.2019 15:31 |

Wohnen in der Zukunft

Hightech-Heim, Glück allein?

Niedliche Roboterassistenten und Gesichtserkennungstechnik, die die Wunschspeise von den Augen abliest: Die Arbeiterkammer Salzburg thematisiert in der Ausstellung „Smart Home – Sweet Home?“ die fortschreitende Digitalisierung unserer Wohnungen und stellt die Frage: Was macht die eigentlich mit uns?

Eine Besucherin schaut in eine Kamera. Die scannt den Gesichtsausdruck und erkennt so ihr Lieblingsessen: Auf einem Bildschirm ploppt eine Pizza mit Oliven, Tomaten, Peperoni und Zwiebeln auf. „Gar nicht schlecht. Nur die Zwiebeln müssen nicht sein“, sagt die Frau, wirft die lockigen Haare zurück und lacht.

Die Arbeiterkammer hat die Ausstellung zusammen mit dem Zentrum „Ars Electronica“ aus Linz konzipiert. Dort beschäftigen sich Künstler und Forscher seit rund 14 Jahren mit der Digitalisierung und ihren Auswirkungen.

Das Ziel der Ausstellung: hinterfragen und diskutieren. Beispiel: Ein putziger Roboter-Assistent namens Vector lächelt treudoof, schaltet Lampen ein und aus. „Künstliche Intelligenz wird immer raffinierter werden. Was passiert, wenn der Mensch eine Beziehung zur Maschine aufbaut?“, fragt Michael Mondrian, Seniordirektor von Ars Electronica. Sein Kollege beugt sich derweil zu Vector hinab. „Vector, schlag ein!“, ruft er und hebt die Hand. Der Roboter sträubt sich, piept und ruckelt lieber auf der Stelle herum. Ob er sich zu schlau für solche Spielchen findet?

Christoph Laible
Christoph Laible
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