Geduld war gefragt:

Auf Schulumbau musste 17 Jahre gewartet werden

Geduld war gefragt! Gestern, Montag, war es dann endlich so weit. In Hartkirchen begann der Umbau der Volks- und Mittelschule – 17 Jahre nach Einreichung der Sanierungspläne. 10,4 Millionen € müssen nun locker gemacht werden. Die Gemeinde steuert dabei 12 Prozent der Kosten bei. Den Rest zahlt das Land.

Im Schulzentrum in Hartkirchen wird in den nächsten vier Jahren definitiv kein Stein auf dem anderen bleiben. Im Zuge der Umbauarbeiten wird zunächst das Hallenbad geschliffen und durch einen Schul- und Pausenhof ersetzt. Die Mittelschule wird völlig umgebaut und in eine Volksschule „umgewandelt“. Dafür wird im zweiten großen Bauabschnitt die Volksschule dem Boden gleichgemacht und als Mittelschule mit einem großen Turnsaal wiedererrichtet.

Pläne vor 17 Jahren eingereicht
Beide Gebäude werden miteinander verbunden sein und einen gemeinsamen Eingang sowie eine große Aula haben. „Bei der Außengestaltung ist ein neuer Vorplatz mit eigener Bushaltestelle geplant“, ist Bürgermeister Wolfram Moshammer (SPÖ) erleichtert. Bereits vor 17 Jahren hat die Gemeinde die Pläne für den Umbau eingereicht.

214 offene Bau-Projekte
Auf der Warteliste des Landes gibt es aber Gemeinden, die sich 20 und mehr Jahre gedulden müssen. Knapp eine halbe Milliarde Euro wäre notwendig, um auf einen Schlag alle 214 offenen Projekte realisieren zu können. „Der Schulsanierungsrucksack wird von Jahr zu Jahr schwerer“, kritisiert der SPÖ-Landtagsklubvorsitzende Christian Makor den Umbau-Stau. „Denn es ist längst bekannt, dass hochwertige Schulgebäude nicht nur Betriebskosten sparen. Für gute Pädagogik brauchen wir neben guten Lehrern auch geeignete Schulräume!“

Mario Zeko
Mario Zeko
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Dienstag, 25. Februar 2020
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