Neues Training:

Schüler lernen, den toten Winkel zu meiden

Drei tödliche Unfälle gab’s heuer schon in Oberösterreich, weil Fußgeher und Radfahrer im „toten Winkel“ von Lastwagenlenkern schlicht übersehen worden waren. Jetzt startet der ÖAMTC ein spezielles Training an Schulen, um Kinder zu sensibilisieren. Los ging’s an der Neuen Mittelschule St. Georgen/Walde.

Die Kinder sollen durch dieses Training lernen, dass sie nicht immer automatisch sichtbar sind, nur weil sie auch den Lkw direkt vor sich sehen. Die Feuerwehr half bei der Lehrstunde mit einem großen Löschfahrzeug aus, bei dem der Fahrer auch einen „toten Winkel“ hat.

„In den Schuhen des Lenkers“
Die Schüler standen einmal draußen vorm Lastwagen und durften dann auch drinnen als Lenker Platz nehmen und bekamen so mit, dass dieser sie einfach nicht sehen kann, wenn sie an dieser fatalen Stelle stehen.

„Alle Kinder erreichen“
„Wir wollen künftig alle Kinder der fünften bis neunten Schulstufe mit der Gefahr des ,toten Winkels‘ vertraut machen“, erklärt Petra Riener, Leiterin der Verkehrssicherheit beim ÖAMTC Oberösterreich.

Sechs Trainer
Nach der „Pilotstunde“ in St. Georgen/Walde werden die Erfahrungen daraus in den Aufbau des Trainings einfließen und ab dem kommenden Frühjahr soll dieses - passend nach Alter aufbereitet - mit sechs Trainern auf Schulen in ganz Oberösterreich ausgedehnt werden.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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