Für Lokal-Besuche

Neue App soll Wiener Kellner unterstützen

Man kommt in ein Restaurant, der Hunger ist groß, aber der Kellner kommt und kommt einfach nicht. Dieses Problem gehört mit der App eines Wiener Start-ups nun der Vergangenheit an. Denn mit getsby kann man bereits vor Betreten des Restaurants sein Essen bestellen und auch gleich bezahlen. So erspart man sich auch das Warten auf die Bezahlung. Mit Getsby wird der Restaurantbesuch digitalisiert und beschleunigt.

Bereits im vergangenen Jahr ging Getsby bei dem Wettbewerb „Austria‘s next Top Start-up“ als Sieger hervor. Die gleichnamige App will unnötige Wartezeiten im Restaurant verringern. Sobald man Getsby anklickt, erscheinen alle Lokale in der unmittelbaren Umgebung. Bereits am Weg dorthin kann man durch die Speisekarte scrollen und die Bestellung aufgeben. Sobald man dann im Restaurant ankommt, ist seine Speise in den meisten Fällen (gleich) fertig. Auch auf das Bezahlen muss man nicht warten. Dies kann man auch gemütlich über die App erledigen, dies löst auch die Problematik, falls man kein Bargeld zur Hand haben sollte.

Getsby ist sicherlich ein angenehmes Tool, wenn man in der Mittagspause schnell den Hunger stillen will, bevor man zum nächsten Termin hetzt und die Zeit knapp bemessen ist. Das war auch der Ausgangspunkt der Idee für den Gründer: „Lange Wartezeiten zu den Stoßzeiten haben uns immer schon gestört, als wir dann aber bei unseren früheren Jobs auf unsere Mittagspause quasi verzichten mussten, haben wir gesagt, da gehört eine Lösung her. Gleichzeitig sitzen alle mit ihren Handys am Tisch. Wir haben uns gedacht, dass muss man ja irgendwie verbinden können. Somit ist getsby entstanden mit der Vision, jedem das bestellen und bezahlen per Smartphone zu ermöglichen“, erklärt CEO Petar Iliev.

Das Feedback ist positiv. Die App zählt bereits über 100 Restaurantpartner, die Anzahl wächst wöchentlich. Vor allem aufgrund von Weiterempfehlung, erklären die App-Entwickler. Mehrkosten fallen für die Nutzer bei einer mobilen Bestellung keine an. „Ganz im Gegenteil. In der App findet man immer wieder Aktionen und Rabatte“, so Iliev. Auch das Personal soll durch die App nicht ersetzt werden. „Sie soll die Kellner vielmehr unterstützen und ein zusätzliches Service bieten!“

Restaurantbesuche sind jedoch nicht nur zum Stillen des Hungers da, sondern auch um eine schöne Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Ist es da wirklich so schlimm, wenn man mal ein paar Minuten auf den Kellner warten muss? Diese Zeit kann man ja für Unterhaltungen nutzen. 

September 2019

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Viktoria Graf
Viktoria Graf
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mehr