25.09.2019 09:00 |

Überfall auf Hotelier

Ein Tatverdächtiger sitzt schon in der Slowakei

Im Februar 2017 streckten Räuber einen Hotelier in Saalbach nieder, entrissen ihm einen Rucksack mit 150.000 Euro und ließen diesen auch noch fallen. Zwei Slowaken müssen deswegen am 20. November ins Salzburger Landesgericht. Doch es gibt noch einen dritten, den mutmaßlich unmittelbaren Räuber. Und der ist schon hinter Gittern . . . 

Der Fall wäre 2018 bereits beinahe ad acta gelegt worden: Es gab keine Beweise, nur Indizien gegen zwei mutmaßlich tatbeteiligte Slowaken (40,…33). Eine Einstellung des Verfahrens erfolgte. Doch Opfer-Anwalt Stefan Rieder brachte daraufhin einen Antrag ein – bewilligt!

Erster Prozess bereits im Herbst 2018

Es kam zur Anklage und zum ersten Prozess im Herbst 2018: Nur einer der beiden Slowaken erschien, bestritt alles. Die Richterin wollte den Fall delegieren.

Neue Spur führte zu dritten Verdächtigen

Doch im Jänner 2019 folgte die überraschende Wende: Eine neue Spur führte Ermittler zu einem dritten Täter, dem mutmaßlich unmittelbaren Räuber – ebenfalls ein Slowake. Seine DNA war auf dem Rucksack. Ein Kellner dürfte ihm auch den „heißen Tipp“ für den Überfall gegeben haben.

Und dieser Dritte sitzt bereits in seiner Heimat: im ältesten Gefängnis des Landes in Leopoldov – ausgerechnet wegen Raubes. Ein Auslieferungsverfahren läuft bereits. Währenddessen werden am 20. November die mutmaßlichen Tatbeteiligten vor Richterin Dagmar Schmidt treten.

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