21.09.2019 10:49 |

Verfahren eingestellt

Kein Attentat mit Autobombe auf Strache geplant

Die Staatsanwaltschaft Wien hat ihr Verfahren wegen angeblicher Attentatspläne auf den früheren Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eingestellt. Die Behörde hatte schon im Juni berichtet, dass sich die Verdachtslage nicht erhärtet habe. Nunmehr sieht man keinen Grund zur weiteren Verfolgung.

Für Aufsehen sorgte kurz nach der Ibiza-Affäre die Nachricht eines geplanten Attentats auf Heinz-Christian Strache. Demnach sollte gegen den Ex-FPÖ-Chef während seiner Amtszeit als Vizekanzler im Herbst des Vorjahres ein Anschlag mit einer Autobombe geplant gewesen sein. Als Drahtzieher kam Bujar B. ins Spiel, der einem V-Mann 100.000 Euro für Straches Kopf geboten haben soll.

Verdächtigem wurde Nähe zu Salafisten-Szene nachgesagt
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Österreicher mit kosovarischen Wurzeln, dem sogar eine Nähe zur Salafisten-Szene nachgesagt wurde. Sofort stand Bujar B. unter Terrorverdacht. Er bestritt die Vorwürfe. Nun gab sein Verteidiger Wolfgang Blaschitz bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Wien das Ermittlungsverfahren eingestellt hat.

Kronen Zeitung/krone.at

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