Von Fremden weltweit

Kranker Bub bekommt 18.000 Geburtstagskarten

Es gibt sie doch noch. Die schönen Geschichten von wunderbaren, selbstlosen Taten. Der 14-jährige Rhys Williams leidet an einer seltenen Hauterkrankung, die täglich schmerzhafte Blasen und Wunden verursacht. Um ihn aufzuheitern, fragte seine verzweifelte Mutter fremde Menschen, ob sie ihrem Sohn Geburtstagsnachrichten schicken würden. Das taten sie: Ganze 18.000 Glückwunschkarten und zahlreiche Geschenke erhielt der tapfere Mann aus der ganzen Welt.

Tagein, tagaus leidet der Brite Rhys Williams unter unerträglichen Schmerzen, die seine Hauterkrankung namens Epidermolysis bullosa verursacht. Umgangssprachlich werden die darunter leidenden als Schmetterlingskinder bezeichnet, weil ihre Haut so verletzlich ist wie der Flügel dieses Insekts. Bei dem 14-Jährigen verursacht die Erkrankung schmerzhafte Blasen und Wunden am ganzen Körper. Seine Finger sind verschmolzen, sein ganzer Körper ist mit Verbänden bedeckt, die drei Mal täglich gewechselt werden müssen, um tödliche Infektionen zu vermeiden. Mittlerweile ist der tapfere Bursche auch auf einen Rollstuhl angewiesen, da er seine Beine aufgrund von Verschmelzungen an der Kniekehle nicht mehr strecken kann.

Seine verzweifelte Mutter machte sich bereits Sorgen, dass Rhys aufgrund dieser schrecklichen Umstände bald das Leben aufgeben würde. Also bat sie fremde Menschen über eine britische Zeitung darum, ihrem Sohn Glückwunschkarten zum Geburtstag zu schreiben, um ihn aufzuheitern. Sie erhoffte sich eine einzige Karte, die Rhys den Tag versüßt hätte. Doch es kam ganz anders: Rhys erhielt rund 18.000 Karten aus der ganzen Welt, unter anderem aus Großbritannien, Amerika und Katar. Doch nicht nur das: Viele Menschen schickten auch gleich Geschenke mit.

Die fremden Menschen sprachen ihm in ihren Karten Mut zu: „Rhys, lächle weiter und gib die Hoffnung nicht auf, dass es eines Tages besser für dich wird.“ Der 14-Jährige konnte das Interesse für ihn kaum glauben: „Jetzt, wo ich weiß, dass die Leute sich wirklich um meinen Zustand kümmern, fühle ich mich viel besser als davor.“ Genau das wollten seine Mutter und die 18.000 Gratulanten aus aller Welt auch erreichen.

September 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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