„kokon“ für Kleine

Erste Reha-Einrichtung für Kinder in Rohrbach

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde gestern in Rohrbach-Berg der „kokon“ für kranke Kinder feierlich eröffnet. 23 Millionen Euro wurden in das österreichweite erste Rehazentrum für Kinder und Jugendliche investiert. Im Vollbetrieb können 77 junge Patienten mit ihren Begleitpersonen vor Ort betreut werden.

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen fürs Gesundwerden andere Rahmenbedingungen“, so Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander. Mit der österreichweit ersten Reha-Einrichtung nur für Kinder und Jugendliche in Rohrbach wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Eineinhalb Jahre dauerte der Bau, insgesamt 23 Millionen Euro wurden in das familienfreundliche Rehazentrum investiert. „Neben den Patienten profitiert aber auch die ganze Region. Denn alleine 110 neue Arbeitsplätze entstanden direkt im Reha-Zentrum“, erklärt Haberlander.

Therpaie in Alltag integrieren
Die ersten neun Kinder sind bereits in Behandlung. Die Krankheitsbilder reichen von Herz-Kreislauf-Störungen bis hin zu neurologischen oder psychiatrischen Störungen. Die Reha findet aber nicht nur in den Therapieräumen statt. „Ziel ist es, die Therapie in Spiele einzubauen und so viel wie möglich in den Alltag zu integrieren“, erzählt Physiotherapeutin Anna Bindeus.

Heimelige Umgebung
Durch eine heimelige Umgebung soll den Kleinen die Angst genommen werden. „Wir fühlen uns hier richtig wohl, haben absolut nicht das Gefühl wie in einem Krankenhaus“, so Karina Sch. aus Julbach, Mutter der kleinen Hanna.

Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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