13.09.2019 09:20 |

Funktionierte schlecht

Roboter „Fedor“ nach Test auf der ISS ausgemustert

Der jüngst aus dem All zurückgekehrte russische Roboter „Fedor“ ist für Weltraum-Missionen ungeeignet und kann nicht wie geplant langfristig Menschen auf riskanten Weltraumspaziergängen ersetzen. „Er wird nicht mehr dorthin fliegen. Es gibt für ihn dort nichts mehr zu tun, er hat seine Mission erfüllt“, sagte kürzlich der russische Entwickler Jewgeni Dudorow.

Mit „Fedor“ hatte Russland Ende August erstmals einen humanoiden Roboter ins Weltall geschickt. Es war geplant, dass er Astronauten assistiert und langfristig riskante Aufträge im Weltraum wie etwa Außeneinsätze übernimmt. Jedoch stellte sich nun laut Dudorow heraus, dass seine Technik im Weltall nicht gut funktioniert, seine langen Beine seien ungeeignet für Außeneinsätze. Nach Angaben von Dudorow arbeiten Entwickler nun Plänen für einen „Fedor“-Nachfolger, „der den Arbeitsanforderungen außerhalb des Raumschiffes entsprechen muss“.

„Fedor“ war nicht der erste Roboter im All. Bereits im Jahr 2011 hatte die US-Weltraumbehörde NASA einen humanoiden Roboter in den Weltraum geschickt. Dieser „Robonaut 2“ wurde 2018 zurückgeholt, nachdem technische Probleme aufgetreten waren. Japan hat seit 2013 den Roboter „Kirobo“ auf der ISS. Er kann sogar Gespräche führen - allerdings nur auf Japanisch.

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