10.09.2019 11:07 |

Gewaltige Staubwolke

NASA-Sonde fotografiert Eislawine auf dem Mars

Eine spektakuläre Aufnahme vom Abgang einer gewaltigen Eislawine am Nordpol des Mars hat eine Kamera an Bord der NASA-Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) aufgezeichnet und zur Erde gefunkt. Ein Naturschauspiel, das während des Mars-Frühlings immer wieder vorkommt, weil dann die Wärme dort gestapelte Eisschichten destabilisiere, wie die University of Arizona auf ihrer Website berichtet.

Wenn die Sonne die Eismassen am Nordpol erwärmt, dann brechen immer wieder riesige Blöcke ab. Auf der mithilfe des HiRISE-Instruments, eines starken Kamerasystems an Bord des MRO, gemachten Aufnahme, ist eine gewaltige Staubwolke zu erkennen. Diese sei entstanden, als das Eis über eine 500 Meter hohe Klippe stürzte und auf der staubigen Oberfläche des Roten Planeten auftraf, berichtet Forscherin Candy Hansen. Der Orbiter sei gerade zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle gewesen, um die Lawine und die daraus resultierende Staubwolke zu fotografieren.

MRO kreist bereits seit 2006 um den Mars
Der rund zwei Tonnen schwere „Mars Reconnaissance Orbiter“ (Bild oben) kreist seit 2006 auf einer stark elliptischen Umlaufbahn in einer Entfernung zwischen 322 und 56.330 Kilometer um den Mars. An Bord der Sonde befinden sich sechs wissenschaftliche Instrumente, darunter auch erwähnte HiRISE-Kamera, die bereits zahlreiche spektakuläre Aufnahmen zur Erde übermitteln konnte.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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