30.000 € Starthilfe

Stadt greift für neue Ärzte nun tief in die Tasche

Zum drohenden und vielerorts bereits akuten Ärztemangel ist der hohen Politik bisher nicht viel eingefallen - nur Forderungen an die künftige Bundesregierung. In Wolkersdorf im Bezirk Mistelbach nimmt jetzt die bunte Rathauskoalition die Lösung des Problems selbst in die Hand: 30.000 Euro sollen Mediziner anlocken.

Zwei Kassenstellen für Hausärzte sind in Wolkersdorf unbesetzt, heißt es aus dem Rathaus. Alle Versuche, diese Ordinationen zu vergeben, sind bisher gescheitert. Bürgermeister Dominic Litzka: „Ich habe mit mehr als 20 Ärzten gesprochen. Der Tenor war, dass das Betreiben einer Kassenstelle wirtschaftlich sehr schwierig ist.“

Wie im Falle von Wolkersdorf offenbar sogar zu schwierig. Daher haben sich alle Parteien der sogenannten Zukunftspartnerschaft - wie berichtet, hatten VP-Rebellen um Litzka mit SP, Grünen und Bürgerliste im Frühjahr nach vorgezogener Gemeinderatswahl die regierende Volkspartei ausgehebelt - darauf geeinigt, in den Stadtsäckel zu greifen, um Allgemeinmediziner für Wolkersdorf zu begeistern. 30.000 Euro Starthilfe sollen Ärzte bekommen, die eine Praxis mit Kassenvertrag hier eröffnen.

„Wir wollen ein Zeichen setzen. Die ärztliche Versorgung der Bevölkerung hat für uns Priorität“, betonen der Stadtchef sowie die Spitzen von WUI (Die Grünen), Sozialdemokraten und der Bürgerliste MIT:uns. Beschlossen wird die Maßnahme am 18. September im Gemeinderat.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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