06.09.2019 15:00 |

Überfall in Geschäft

Opfer (47): „Ich lag in einer riesigen Blutlache“

Blutrünstiger Überfall auf einen Fotohändler in Wien-Josefstadt: In der Mittagspause fielen zwei mit einer Pistole bewaffnete Südländer über Günter E. her - es entbrannte ein Kampf auf Leben und Tod! „Das Duo stieß mich gegen ein Regal, drückte mir eine Pistole ins Gesicht und schlug mich spitalreif“, so das Opfer.

Das blutige Geschehen spielte sich bereits an einem sonnigen Freitag im Juli ab. „Ich war alleine im Geschäft, als ein mit Baseballkappe und verspiegelter Sonnenbrille getarnter dunkelhaariger Mann Mitte 40 hereinkam und sich erkundigte, ob ich eine bestimmte Kamera kaufen würde“, so der sportliche Niederösterreicher. In der Tat wollte der Kriminelle ausspionieren, ob es eine Videoüberwachung gibt und ließ seine Augen, gut versteckt hinter den verspiegelten Gläsern, prüfend über die Wände wandern, bevor er rasch abzog.

„Dachte, der ist dreist“
„Eine Dreiviertelstunde später kam er wieder. Diesmal hinter die Budel in den Nebenraum, und ich dachte, der ist dreist“, so Günter E. Plötzlich knallte ihn der Räuber gegen ein Regal, presste ihm den kalten Lauf einer Waffe ins Gesicht und brüllte: „Überfall, Geld!“

„Lag in riesiger Lache“
„Ich wollte nix geben, weil ich dachte, dann kommt er wieder, und wehrte mich mit Leibeskräften“, schildert der Händler. Als er beinahe die Oberhand gewann, hämmerte ihm ein zweiter Täter die Pistole auf den Kopf. „Das Duo flüchtete ohne Beute. Ich hab geblutet und lag in einer riesigen Lache“, so der 47-Jährige. Im Spital musste er genäht werden.

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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