Jubel für „Doc Ink“

Tattoo-Model als Ärztin im Kampf gegen Klischees

Knallbunte Haare, starkes Make-up, etliche Tattoos - und ein Doktor-Titel: Die Australierin Sarah Grey kämpft gegen Klischees und die Vorverurteilung von Menschen aufgrund ihres Erscheinungsbildes. Auf Instagram wird sie dafür bejubelt. Mittlerweile hat sie mehr als 70.000 Follower im sozialen Netzwerk. 

Sarah Grey bekam mit 16 ihr erstes Tattoo, 2017 wurde sie aufgrund der zahlreichen Kunstwerke auf ihrer Haut zur „Miss Inked Australien“ gewählt. Mittlerweile ist das Model Teilhaberin am Tattoo-Studio ihres Mannes - und Ärztin.

Ihrer Außenwirkung ist sich die attraktive Medizinerin durchaus bewusst. In Interviews erklärt sie: „Dabei sollte es, wenn man selbstbewusst im Auftreten und kompetent in seinem Job ist, vollkommen egal sein, wie man aussieht!“ Sie ergänzt: „Außerdem finde ich, ist es ein gutes Gesprächsthema. Vor allem bei jüngeren Patienten. Ich denke, es ist ein gewisser Barriereabbau zwischen der Vorstellung, wie ein Arzt traditionell aussieht und dem, wie ich mich präsentiere!“

Sie selbst hatte aufgrund ihrer optischen Erscheinung regelmäßig mit Vorurteilen zu kämpfen, wurde aufgrunddessen auch oft diskriminiert. „Dabei wirkt sich farbenfrohe Haut in keinster Weise auf mein Können aus!“ Mittlerweile hat sie ihre Erfüllung als Ärztin gefunden. „Ich habe wirklich hart gearbeitet, um gute berufliche Beziehungen aufzubauen. Schlussendlich konnte ich mich aus den richtigen Gründen beweisen. Durch harte Arbeit, Entschlossenheit und eine stets positive Einstellung!“

In der Tattoo-Community wird Grey als Vorbild gesehen, auf Instagram wurde sie rasch zum gefeierten Star. Mittlerweile folgen der tätowierten Ärztin mehr als 70.000 Menschen im World Wide Web. 

September 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner
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