06.09.2019 11:40 |

Nach Großbrand

Es bleibt ein verkohlter Geruch

Ein technischer Defekt hatte am Mittwoch einen Brand in einem Einfamilienhaus in Faistenau ausgelöst. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf einige 100.000 Euro. Die Familie, die ihr Zuhause verlor, sei zur Zeit auf einer Jagdhütte untergebracht, sagen Anrainer. Die Momente während Feuers waren vor allem emotional.

In der Faistenauer Steinbräusiedlung liegt immer noch der Geruch von verkohltem Holz in der Luft. Eine Anrainerin spricht gerade mit einem Handwerker. Er blickt sie fragend an, will wissen, was mit dem Einfamilienhaus 50 Meter weiter passiert ist. Das Haus, über das sie sprechen, brannte am Mittwoch ab. Der Schaden beträgt mehrere 100.000 Euro.

Es seien dramatische Momente gewesen, erzählt eine Nachbarin. „Wir waren uns nicht sicher, ob noch jemand im Haus ist.“ Die Familie sei jedoch zum Glück nicht daheim gewesen. Als das Ehepaar schließlich vor Ort war, hätte die Mutter zu weinen begonnen. „Sie hat es gar nicht fassen können.“ Momentan wohnen sie in einer Jagdhütte.

Als Ursache des Brandes steht mittlerweile ein Defekt in der Küche fest. Nicht alles wurde vollständig zerstört. Die Betroffenen wollten laut Nachbarin am Donnerstag den Rest abholen.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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