05.09.2019 06:00 |

Sie hatte 12 Versuche

2000 Euro Strafe: Lenkerin sabotierte Alkotest

2000 Euro an Strafe muss eine Niederländerin laut dem Landesverwaltungsgericht blechen, weil sich die Frau im Februar in Salzburg überaus ungeschickt bei einer Polizeikontrolle verhielt. Zwölf Mal blies sie in den Alkomaten, kein einziges Mal kam ein Messergebnis heraus. Letztlich werteten dies die Behörden als Verweigerung.

Wer bei einer Kontrolle den Alkotest verweigert, kann gründlich zur Kassa gebeten werden: Von 1600 bis 5900 Euro reicht in diesem Falle der Strafrahmen. Das weiß nun auch eine Niederländerin, die gegen ihre Strafe eine Beschwerde beim Salzburger Landesverwaltungsgericht einbrachte. Sie war am 16. Februar gegen 22 Uhr in Bad Gastein von der Polizei gestoppt worden. Bei der Kontrolle merkten die Polizisten eine Alkohol-Beeinträchtigung. Zwei Promille ergab der Vortest.

Mal zu stark, mal zu schwach
Daraufhin forderten die Beamten die Frau auf, vor Ort einen Alkotest abzulegen. Zwölf Mal blies sie dann in den geeichten Alkomaten: mal zu stark, mal zu wenig stark. Jedenfalls kam kein ordentliches Messergebnis zustande. Die Beamten hatten auch den Eindruck, dass die Frau durch ihr Verhalten absichtlich die Alko-Kontrolle torpedierte. Nach fast 20 Minuten reichte es den Uniformierten: Eine 2850 Euro hohe Verwaltungsstrafe wegen Verweigerung des Tests folgte, der auch in den Entzug des Führerscheins mündete.

Lenkerin will „hypernervös“ gewesen sein
Die Lenkerin rief daraufhin das Verwaltungsgericht an: Sie habe sich nicht geweigert, da es Versuche gab, begründete die einschlägig vorbestrafte Niederländerin. Zudem sei sie bei der Kontrolle „hypernervös“ gewesen. Und habe auch massive Schulden.

Aufgrund ihrer Finanzprobleme reduzierte das Gericht die Strafe auf 2000 Euro.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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