04.09.2019 06:05 |

Explosionsgefahr

Erdgas strömte aus Leck am Alten Markt aus

Es war eine heikle Situation am Dienstag kurz vor Mittag am belebten Alten Markt in der Salzburger Altstadt. Entstanden durch das Missgeschick eines Baggerfahrers: Dieser hatte ein Loch in eine Gasleitung gerissen. Erdgas entwich - Explosionsgefahr bestand. Die Berufsfeuerwehr konnte das Leck versiegeln.

Gas-Alarm um 11.30 Uhr, und das in der von Touristen belagerten Altstadt. Direkt gegenüber dem berühmten Café Tomaselli. Ein Baggerfahrer hatte mit seinem Meißel unabsichtlich eine Gasleitung erwischt. Aus dem zwei bis drei Zentimeter großen Loch strömte Erdgas in die Luft. „Relativ stark“, wie Einsatzleiter Andreas Reitsammer von der Berufsfeuerwehr schildert. „Aufgrund der vielen Passanten und Touristen haben wir zuerst großflächig abgesperrt.“

Explosionsgefahr!
Auch die Polizei und die Rettung waren sicherheitshalber vor Ort. Provisorisch konnten die 14 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr das Leck schließen, erklärt Reitsammer. Mit Dichtbändern aus Silikon, sozusagen ein selbstverschweißender Klebstoff. Dadurch konnte der Austritt des Erdgases gestoppt werden, zeigten auch die Messgeräte den Einsatzkräften an. Die Gefahr einer Explosion war dabei gar nicht zu unterschätzen. Gereicht hätte schon eine Zigarette oder ein Funke im Nahbereich des Gaslecks.

Spezialisten im Einsatz
Danach waren die Spezialisten der Salzburg AG am Zug: Mit braunem Schutzanzug und Schweißmaske flickte ein Arbeiter die Gasleitung wieder zusammen. Währenddessen passierten Dutzende Touristen die Stelle. So mancher erblickte dabei ein kleines Feuer. Die Experten hatten aber alles unter Kontrolle. Um 14.13 Uhr war die Reparatur beendet, bestätigt Sprecherin Daniela Kinz. Einzige Folgen: Bewohner mit Gasgeräten konnten diese einige Stunden nicht nutzen.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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