04.09.2019 07:00 |

ÖAMTC zieht Bilanz

Fernpass-Route im Sommer Österreichs „Stau-Sieger“

Mit dem Ende der Hauptreise- und Ferienzeit kommt vom ÖAMTC auch wieder die „Stau-Bilanz“. Insgesamt 613 Staus _ ein Plus von 8,3% _ wurden heuer gezählt. Der alles andere als tolle Titel Österreichs „Stau-Sieger“ ging nach Tirol: Die Fernpass Straße (B 179) war mit 68 Staus im Sommer klare Nummer eins.

Gezeigt hat sich, dass die Staus nicht nur mehr, sondern (von der Länge her) auch kürzer waren als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. „Vom frühen Freitagnachmittag bis in die Sonntag Abendstunden waren die Transitrouten heuer fast durchgehend stark belastet. Dadurch hat sich der Verkehr besser verteilt und Megastaus von 20 Kilometern Länge und mehr blieben so heuer aus“, erklärt Gilles Dittrich vom ÖAMTC. In die Wertung kamen, wie auch in den vergangenen Jahren, nur Staus mit einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern bzw. Verzögerungen von mindestens 15 Minuten an den Samstagen und Sonntagen während der Ferien in Österreich.

Lermooser Tunnel als klassische Engstelle
Die am meisten verstaute Transitroute war die Fernpass Straße (B179) mit 68 Staus. Knapp dahinter drei Autobahnen: Jeweils 62 Staumeldungen kamen von der Tauern Autobahn (A10) und der Pyhrn Autobahn (A9), 60 von der West Autobahn (A1). Verkehrsreichstes Wochenende war einmal mehr der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg Ende Juli, als von den Transitrouten 82 Staus gemeldet wurden.

Deutlich erkennbar waren heuer die klassischen Engstellen auf den Transitrouten: Vor Gleinalm Tunnel (A9), Karawanken Tunnel (A11) und Lermooser Tunnel (B179) standen die Autofahrer am öftesten im Stau.

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